Immer mehr Menschen setzen auf Selbstversorgung. Der Kleingarten hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Trend entwickelt. Wer ganzjährig mit frischem Obst und Gemüse versorgt sein möchte, sollte einige Dinge beachten.

Eigener Obst- und Gemüseanbau ist in den letzten Jahren immer reizvoller geworden. Viele Hobbygärtner setzen auf Selbstversorgung und planen ihren Garten entsprechend. So profitieren sie das ganze Jahr über von nachhaltig angebauten Nahrungsmitteln.

Mit guter Planung zum Erfolg

Selbstversorgung ist ein großes Ziel, das sich nur mit akribischer Planung umsetzen lässt. Hier spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle. Es gilt, den eigenen Arbeitsaufwand so gering wie möglich zu halten, da häufig nur begrenzt Zeit zur Verfügung steht. Außerdem sollten Obst- und Gemüsesorten gewählt werden, die nach und nach zu ernten sind. Schließlich soll das ganze Jahr über Frisches auf den Teller.

Ein weiterer Punkt für die Planung ist die Anzahl der zu versorgenden Personen. Auch die zur Verfügung stehende Anbaufläche muss hier berücksichtigt werden. Hinzu kommt oftmals ein begrenztes Budget zur Umsetzung des Projektes. Die Bodenbeschaffenheit ist ebenfalls entscheidend bei der Auswahl der Pflanzen.

Wer sich noch nicht gut auskennt, sollte bei der Planung einen Saatkalender benutzen. Dieser gibt Auskunft über die Saatzeiten der gängigen Obst- und Gemüsesorten. Bei der Planung sollte auch die Bewässerung einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Hier könnte ein entsprechendes Bewässerungssystem eine gute Lösung sein, um Kosten und Arbeitsaufwand zu optimieren.

Sobald die Erntezeit gekommen ist, müssen Obst und Gemüse verarbeitet werden. Nicht alles kann sofort verzehrt werden. Einfrieren, Trocknen, Marmeladen kochen usw. stehen dann auf dem Programm. Auch darüber sollte sich der Selbstversorger vorab Gedanken machen.

Es ist ratsam, anfangs mit wenigen Sorten zu beginnen und die Anzahl mit wachsender Erfahrung zu erweitern.

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