Gartenträume – Zwölf Fragen an Kunst-Schaffende. Heute: Patrick Preller

Gartenträume – Zwölf Fragen an Kunst-Schaffende. Heute: Patrick Preller

Unser heutiger Künstler Patrick Preller wurde 1974 in Fürth geboren, ist ausgebildeter Kunstschmied und hat ein Kunststudium an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg absolviert. Erkennungsmerkmal seiner Figuren sind immer wiederkehrende, fröhliche Monster.

Die ambitionierte Interviewreihe des Magazins Garten-Kayser.

Bitte beschreibe Sie kurz Ihre Arbeit und wie Sie sich selbst künstlerisch einordnen.
Ich baue Monster. Freundliche, Fröhlichkeit verbreitende Popart-Wesen, die ich aus Blech ausschneide und lackiere. Sie sollen unseren Alltag verschönern, erleichtern und verbessern. Die Figuren aus Aluminium- oder Stahlblech haben meistens eine geschmeidige, organische, runde Kontur und nehmen mit ihren typischen Augen Kontakt mit uns auf.

Gibt es einen konkreten Anlass, der Sie zu Ihrer Leidenschaft geführt hat?
Ich liebe die Kunst und die Freiheit der Kunst. Ich wollte eine Figur schaffen die nicht richtig oder falsch ist, wegen irgendwelcher anatomischen Vorgaben. Vor ca. 25 Jahren habe ich so das erste meiner Monster geschaffen.

Woher nehmen Sie Ihre Ideen?
Aus dem Alltag, aus langweiligen Situationen, aber auch aus ungewöhnlichen Orten, Zufällen oder Meinungen.

Haben Sie im Rahmen Ihres Schaffens so etwas wie ein Lieblings-Stück?
Normalerweise ist immer das neueste mein Lieblingsstück, bis es dann ein neues Neues gibt.

Welche Art Kunst bewundern Sie?
Ich bewundere jede Kunst die es schafft mich zum Staunen zu bringen. Das kann von Popart bis zur konkreten Kunst alles sein.

Mit wem würden Sie gerne einmal zu Abend essen und warum?
Da gibt es zum einen ein paar Künstler, die leider schon nicht mehr leben. Das wären James Rizzi, Keith Haring und Andy Warhol. Möglicher und sehr toll wäre es mit dem Künstler Ai Weiwei oder Jeff Koons zu Abend zu essen.

Was würden Sie als Ihren Haupt-Charakterzug bezeichnen?
Kreativität.

Welches Buch oder welche Bücher haben Ihr Leben am meisten beeinflusst?
Astrid Lindgrens „Michel aus Lönneberga“.

Was tun Sie, wenn Ihnen mal alles zu viel wird?
Entweder ich gehe in meinen recht natürlich gehaltenen Garten und beobachte oder ich höre laute Musik, irgendwas zwischen Heavy Metal und Techno.

Welches Laster haben Sie und verzeihen Sie sich gleichermaßen?
Mein Chaos um mich und meine Arbeit herum. Ich fange zu viel auf einmal an, lass dann zu viel herumliegen und werde hektisch wenn nicht alles gleich fertig wird.

Welches Land oder welche Stadt oder Region möchten Sie in jedem Fall noch einmal sehen?
England, Afrika, Indien, China. Eigentlich will ich noch möglichst ganz viel sehen und entdecken. Ich mag aber auch unbekannte, versteckte Orte in unserem Land ganz gerne.

Wann haben Sie zum letzten Mal laut gelacht?
Vorgestern.

Sind Sie auch Garten-Künstler aus Leidenschaft? Dann mailen Sie uns, wenn Sie auch Interesse haben bei “Gartenträume” mitzuwirken. Senden Sie dazu einfach eine eMail an team@garten-kayser.de.
Wir freuen uns auf Sie.

Author: kayser

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