Um möglichst viel ernten zu können, müssen vorhandene Flächen optimal genutzt werden. Oft stehen nur geringe räumliche Kapazitäten zur Verfügung, sodass eine kluge Planung essentiell für den Erfolg ist.

Wer nur eine kleine Anbaufläche zur Verfügung hat, um Obst und Gemüse anzubauen, muss diese so effizient wie möglich nutzen. Die beste Möglichkeit dafür ist, auf Kletterpflanzen zurückzugreifen. So kann hoch statt breit geplant werden.

Mit Rankhilfen zu optimalen Ergebnissen

Kletterpflanzen benötigen generell Wachstumshilfen, um sicher in die Höhe zu wachsen. Grundsätzlich wird dabei zwischen Schling- und Rankpflanzen unterschieden. Zu den Rankpflanzen gehören zum Beispiel Gurken und Kürbisse, die am besten an Gittern emporwachsen. Bei Kürbissen sind spezielle Vorrichtungen notwendig, damit die schweren Früchte keinen Schaden nehmen und sicheren Halt finden. Dafür eignen sich Gitter aus Eisen, die das Gewicht ohne Probleme stützen können. Stangenbohnen hingegen gehören zu den Schlingpflanzen. Sie benötigen Stangen, um sich um diese herumzuschlingen. Die Bohnen wachsen so, dass sie sich um die bereitgestellten Stangen mehrfach herumwinden.

Schon bei der Aussaat ist einiges zu beachten. Die Rankhilfen sollten schon dann im Boden verankert sein, damit die jungen Triebe sofort Halt finden. Bei Salatgurken sieht es etwas anders aus. Sie schaffen es anfangs nicht, sich selbstständig am Gitter festzuhalten. Die jungen Triebe sollten vorsichtig angebunden werden, bis sie so stark sind, dass sie selbst Halt finden.

Beispiele für Klettergemüse

Zu den beliebtesten Gemüsesorten für vertikalen Wuchs gehören Inkagurken, Kapuzinererbsen und Prunkbohnen. Vor allem Prunkbohnen gelten als besonders ertragreich. Kapuzinererbsen liefern ebenfalls beachtliche Ernteerträge. Die jungen Schoten ähneln Zuckerschoten. Später werden dann nur die runden Erbsen verarbeitet.

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