Tim Smit und sein Garten Eden

Tim Smit und sein Garten Eden

Cornwall ist der Ort, an dem sich der Garten Eden befindet. Dieses beeindruckende Gartenprojekt zeigt, welche Perfektion mit Hilfe origineller Designideen möglich ist. Seit 2001 zieht der Garten Eden die Besucher in seinen Bann.

Der englische Archäologe Tim Smit mit seinen niederländischen Wurzeln steht hinter dem Konzept des Garten Edens. Er hat seine Leidenschaft für den Garten in diesem Projekt verwirklicht und demonstriert der Öffentlichkeit atemberaubende Pflanzen aus aller Welt.

Engagement bringt Ritterschlag

Als Dank für sein großes Engagement mit dem Projekt des Garten Edens schlug die Queen den gebürtigen Niederländer Tim Smit im Jahr 2011 zum Ritter. Seit seiner Einbürgerung ist er nun „Sir“ Tim Smit.

Der Garten Eden bietet seinen Besuchern auf 50 Hektar Gesamtfläche unvergessliche Eindrücke. Hier wachsen und gedeihen über 100.000 Pflanzen aus 5.000 verschiedenen Arten. In zwei riesigen Gewächshäusern werden zwei Klimazonen abgebildet. Für die Besucher wurde ein schöner, barrierefreier Rundweg angelegt. In einem der beiden Häuser herrscht feucht-tropisches Klima vor. Dort wurde ein Bach mit traumhaftem Wasserfall angelegt. Wem die Umgebung zu heiß ist, der findet in einem eigens dafür angelegten Kühlhäuschen die gewünschte Erfrischung. Auch Käfer, Schmetterlinge und andere Insekten sind in den Gewächshäusern zu beobachten.

Im zweiten Gewächshaus herrscht ein eher trockenes, mediterranes Klima vor. Die Besucher erleben hier die typische Pflanzenwelt dieser Klimazone und können verschiedene Statuen anschauen. Auch in diesem Gewächshaus wurde ein schöner Rundweg angelegt.

Selbstverständlich hat Tim Smit auch an die Sanitäranlagen gedacht. Insgesamt 240 Toiletten stehen den Besuchern im Garten Eden zur Verfügung. Diese wurden 2003 sogar als „Toiletten des Jahres“ ausgezeichnet.

Belohnung für „grünes“ Verhalten

Besucher, die zu Fuß oder mit dem Rad ankommen, erhalten einen ermäßigten Eintrittspreis. Damit will Tim Smit zu umweltbewusstem Verhalten anregen. Auch sein Garten Eden wird immer „grüner“. Der Bau eines Geothermiekraftwerks ist bereits geplant.

Als kulturelles Highlight treten im Garten Eden auch regelmäßig Musiker auf der Kulturbühne auf. Auch Elton John war dort bereits zu hören.

Author: kayser

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