April, April macht was er will – die Herausforderungen der Wetterlaunen

Tulpen gehören zu den Frühblühern und benötigen ausreichend Wasser.

Der April bringt uns einen wilden Wettermix. Sonne, Regen, Schnee und Temperaturen, die noch aus dem letzten Winter scheinen oder schon den kommenden Sommer ankündigen. Im Garten ist das Leben erwacht und steht teilweise schon in voller Blüte. Jetzt gibt es viel zu tun, damit Sie sich in diesem so richtig an Ihrer kleinen Oase erfreuen und später Leckeres ernten können.

Sinnvolle Arbeiten in diesem Monat, hier ein kleiner Überblick:

  • Boden für die Aussaat vorbereiten und Unkraut jäten
  • Freilandaussaat von Gemüsen wie Möhren, Zuckererbsen, Feldsalat, Radieschen und Dicken Bohnen und von Blumen wie Kapuzinerkresse, Ringelblumen und Duftwicken
  • Vorzucht von Zucchini, Gurken, vielen Kohlsorten, Eisberg- und Kopfsalat
  • Pikieren von Tomaten, Paprika, Eierbaum und anderen früh vorgezogenen Pflanzen
  • Erntezeit bei Bärlauch, dem ersten Giersch und jungen Brennnesseln
  • erstes Rasenmähen in diesem Jahr
  • Bäume mit Rinde mulchen
  • Beetrosen schneiden
  • Beete von verblühten Frühblühern bereinigen

Vergessen Sie nicht, Ihre Aussaaten regelmäßig zu gießen. Während sie keimen, reagieren die meisten Pflanzen auf Wassermangel besonders empfindlich. Trocknen sie auch nur einmal aus, ist Ihre Ernte schon dahin, bevor sie wirklich aufgegangen ist.

Frostschutz für kleine Sensibelchen

Während Möhren, Pak Choi und einige andere Gemüsesorten auch kleinen Nachtfrösten widerstehen, mögen die meisten Salate und jungen Pflanzen die Kälte gar nicht. Wer kein Gewächshaus hat, um sie vor den typischen Kälteeinbrüchen dieses Monats zu schützen, kann auf diese Möglichkeiten zurückgreifen:

  • Frühbeetabdeckungen
  • Folientunnel
  • Lochfolie
  • Schlitzfolie

Vlies wärmt vor allem Bäume und Sträucher. Unser Tipp: Soll es Ihren Pflanzen nur für die Nacht warm bleiben und mögen Sie nicht auf Kunststoffe zurückgreifen, nehmen Sie einfach Zeitungspapier. Decken Sie damit die Pflanzen abends ab und morgens wieder auf. So hält es auch Ihre Sensibelchen warm.

Gießen im Wetterrhythmus

Zu viel Wasser ist mindestens so schädlich für Ihre Pflanzen, wie zu wenig. Im April sollten Sie daher besonders auf das schnell umschlagende Wetter achten. Kontrollieren Sie daher immer die Bodenfeuchte, bevor Sie gießen. Bekommen Ihre Pflanzen zu viel Wasser, werden sie krank. Trocknen sie zu sehr aus, werden sie ebenfalls anfällig für Krankheiten und gehen schlimmstenfalls ein. Das gilt besonders für Jung- und Kübelpflanzen.

Für für alle anderen Pflanzen und Töpfe können Sie auf eine automatische Bewässerung zurückgreifen. Die spart Ihnen viel Zeit und Sie gehen auf Nummer sicher, dass Ihre Pflanzen optimal versorgt sind.

Bildurheber: Natthawut Panyosaeng / 123RF Lizenzfreie Bilder

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